
Das Jüdische Museum Berlin, Integration Beschallungs und Medientechnik
Technik, die man nicht sehen soll - im Glashof des Jüdischen Museums in Berlin (2007)
Das Objekt: Der neue Glashof des Jüdischen Museums in Berlin. Entworfen, wie auch das spektakuläre und weltberühmte Museum selbst, vom amerikanischen Star-Architekten Daniel Libeskind. Seine Architektur steht für eine symbolträchtige Formensprache, die höchste Ansprüche an Material und technisches Können stellt. Diese Herausforderung galt auch für die Integration der Medientechnik, die im Glashof quasi "unsichtbar" eingebaut werden sollte.

Der Auftrag: Harmonische Integration der Audio-, Video- und Steuerungstechnik in einen vielseitig nutzbaren Veranstaltungs- und Präsentationsraum für bis zu 500 Personen. Eine Glaskonstruktion, die von vier frei stehenden, 13 m hohen Stützenbündeln aus Stahl getragen wird, die sich wie Baumstämme in der Decke verästeln.
Die Lösung: Nach der kompletten Planung für die technische Ausstattung durch das Ingenieurbüro Acoustic Design Ahnert (ADA), Berlin, initiierten ADA und ASC gemeinsam die medientechnische Vorrüstung. Die Herausforderung war die Entwicklung der Grundausstattung der Mediensteuerung, der Verkabelung mit Bodentankanschlüssen und eines Anschlusssystems, das eine digitale Audiokreuzschiene, Drahtlosmikrofone, die digitale Schallzeile, professionelle Video Scanconverter und die Medienanschlusswagen mit Signalen speist.
Die gesamte Audio-/Video Infrastruktur wurde so konzipiert, dass das Museumspersonal kleinere Veranstaltungen technisch völlig selbständig im Glashof betreuen kann. Externe Vortragende freuen sich, dass sie ihre Präsentationen vom eigenen Laptop einfach über einen der zwei Medienwagen dirigieren können.
| AXYS Intellivox Beschallungssysteme, Biamp Audia Flex Audio Prozessor |
| Crestron Mediensteuerung, Sennheiser drahtlos Mikrofonsystem, |
| Meyer Sound M1D Line Array |